Einsamkeit – Alleinsein – Beziehungen neu gestalten?
Die Sucht nach Substanzen machte uns einsam.
Psychische Störungen, wie Depressionen, Ängste und Panikattacken hielten uns gefangen, bis hin zur Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit.
Alte Beziehungen sind zerbrochen, haben häufig tiefe Wunden hinterlassen. Übrig blieben Wut, Scham, Schuld und eine tiefe Einsamkeit. Vermeintlichen Trost fanden wir in den Substanzen, wie Alkohol, Cannabis, Medikamenten und anderen Suchtstoffen. Nun wird es Zeit aus der Spirale der Unzufriedenheit und Starre herauszukommen. Wenn wir nicht aus unserer Einsamkeit herausfinden, sind wir dem Rückfall näher als wir glauben.
In den ersten Schritten der Abstinenz kann ich mich aus der lähmenden Einsamkeit in ein zufriedenes Alleinsein bewegen. Wenn ich zudem im Loslassen und Verzeihen die Liebe zu mir selbst wiederfinde, bin ich auch bereit für neue und zufriedene Beziehungen. Getreu nach dem Motto: „Jeder ist beziehungsfähig“.
An diesem Wochenende nehmen wir uns die Zeit, um viele Fragen, Probleme und Widrigkeiten der Einsamkeit, nicht nur, aber gerade in der ersten Zeit meiner Abstinenz, anzusprechen und gemeinsam Lösungsansätze zu finden.
Dieses Angebot richtet sich an die Teilnehmer*innen aus der gemischten Suchtselbsthilfegruppe, die seit einiger Zeit abstinent leben und Erfahrungen im Umgang mit ihren Gefühlen haben.
Alle Daten
- Von 29. Mai 2026 17:00 bis 31. Mai 2026 13:00
